15.02.2008 Formel D unterstützt Kinderheim in Brasilien

Im Rahmen ihres sozialen Engagements unterstützt die Formel D Unternehmensgruppe auch in diesem Jahr wieder die Einrichtung Instituicao Allan Kardec – Alice Pereira (IAKAP) in Sao Paulo, Brasilien. Das IAKAP ist Kinderheim und soziale Einrichtung zur Unterstützung von Familien zugleich. Dr. Jürgen Laakmann, Geschäftsführer International, besuchte das IAKAP und schildert seine Eindrücke.

„Mein Besuch der Einrichtung IAKAP war ein kurzes, aber intensives und sicher unvergessliches Erlebnis. In der Einrichtung werden verschiedene Aufgaben für  Kinder und ihre Familien wahrgenommen. Die Kinder werden in einem Kindergarten bereits ab einem Alter von einem Jahr ganztägig betreut und lernen spielend, sich in der Gemeinschaft zurechtzufinden. Kinder bis zu sechs Jahren werden gezielt auf die Schulzeit in einer benachbarten, staatlichen Schule vorbereitet. Auf diesem Weg gelingt es überdurchschnittlich vielen der vorher mit geringeren Chancen ausgestatteten Kindern, erfolgreich einen Schulabschluss zu erhalten. Die tägliche Verpflegung der Kinder und regelmäßige Bäder gehören ebenso zum Programm wie die Betreuung durch IAKAP Pädagogen. Die Kinder schauten mich, den fremden Besucher, neugierig, offen und freundlich an. Ich habe Kinder besuchen dürfen, die lebensfroh und lebensbejahend ihren Tag begehen und ihre Umgebung aufmerksam, aufgeschlossen und positiv wahrnehmen.

Ebenso wichtig erscheint mir, dass in der Anlage Familien ärztlich betreut werden. Die ehrenamtlich arbeitenden Ärzte leisten hier wahrlich großartige Arbeit. Daneben reichern Workshops für Erwachsene das Programm an. Hier werden Eltern zum Beispiel in Gartenpflege oder in Fremdsprachen unterrichtet, um ihnen Wege in die Arbeitswelt und in ein regelmäßiges Einkommen zu eröffnen. Das Gesamtkonzept des IAKAP  beeindruckte mich. Eine erfolgreiche schulische Ausbildung der Kinder ist letztlich nur möglich, wenn das Familieneinkommen durch die Eltern erwirtschaftet wird. Für mich gibt es nur wenige so konkrete Möglichkeiten, in ein langfristiges Modell der Prävention von Armut zu investieren. Ich werde das Haus auf zukünftigen Reisen nach Brasilien sicher wieder besuchen und habe meine Unterstützung auch als ganz persönliche Verpflichtung aufgenommen.“